

Wahlprogramm Freie Bürger Rottenburg
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Erhaltung und Sanierung der Ortskerne vor Ausweisung neuer Wohngebiete
Wir wollen eine sinnvolle Erhaltung und Sanierung vorhandener Ortskerne bevor neue Wohngebiete ausgewiesen werden. Leider werden oft durch Privatbesitz insbesondere unbebauter Grundstücke entsprechende Vorhaben erschwert beziehungsweise unmöglich gemacht. Deshalb auch unser Appell: Stellen Sie nicht benötigte Grundstücke dem freien Markt zur Verfügung.
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Weiterhin gezielte Förderung der Vereins- und Jugendarbeit
In Rottenburg existiert bereits eine sehr gute Unterstützung der Vereins- und Jugendarbeit. Wir setzen uns dafür ein, dies auch bei eventuell nachlassender Kassenlage beizubehalten.
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Erhaltung und Pflege öffentlicher Grünanlagen, ökologisch und nachhaltig
Die Klimaveränderung ist unbestreitbar angekommen. Umso wichtiger wird in Zukunft eine vorausschauende Pflege und Ergänzung der öffentlichen Grünanlagen.
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Keine Parteipolitik, sondern bürgerorientierte Sachpolitik
Die zurückliegende Oberbürgermeisterwahl hat einmal mehr gezeigt, wie schwierig der politische Diskurs in Rottenburg mittlerweile geworden ist.
Die Einheit der Stadt Rottenburg und ihrer Bürger ist uns ein wichtiges Anliegen um zu sachorientierter Politik zurückzukommen.
Dazu gehört für uns unter anderem eine Gleichbehandlung aller Stadtteile, Stärkung der Kompetenzen der Ortschaftsräte. „Abholen“ der Bürger bei wichtigen Themen.
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Unterstützung selbst organisierter Pflege – Wohngruppen
Wohnen im Alter wird zu einem immer wichtigeren Thema. Insbesondere in einigen Stadtteilen wurden alternative Wohnformen für ältere Mitbürger auf den Weg gebracht oder sind in Planung. Die Unterstützung der Stadtverwaltung ist für diese Projekte aber unabdingbar. Deshalb setzen wir uns für diese Unterstützung ein.
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Solide nachhaltige Finanzen und keine Grundsteuererhöhung ab 2025
In Rottenburg wurden und werden aktuell einige große Projekte auf den Weg gebracht, die trotz bislang solider Haushaltsführung die Grenzen der Leistungsfähigkeit näher rücken lassen.
Wir wollen weiterhin eine solide Finanzpolitik, die möglichst ohne Schulden auskommt. Nötigenfalls muss auf „Prestigeobjekte“ verzichtet werden.
Insbesondere die Neubewertung der Grundsteuer ab 2025 darf nicht zu einer Mehrbelastung der einfachen „Häuslebauer“ zum Wohle des Stadtsäckels führen.
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Erhaltung eines starken Handwerks durch Nachwuchsförderung
Der allseits beschriebene Fachkräftemangel beginnt mittlerweile bereits bei den Auszubildenden. Umso wichtiger ist eine entsprechende Nachwuchsförderung und Kontaktförderung zwischen potentiellen Arbeitgebern und Arbeitnehmern in der Stadt. Insbesondere aus dem Bereich geförderter Projekte für Menschen mit Migrationshintergrund, die arbeiten dürfen und sollen.
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Ausgewogener sozialer und bezahlbarer Wohnungsbau unter Berücksichtigung möglichst geringen Flächenverbrauchs
Im Gegensatz zu größeren Nachbarstädten wurde im sozialen Wohnungsbau in Rottenburg in den letzten Jahren einiges geleistet. Da bezahlbarer Wohnraum aber nach wie vor dringend benötigt wird, muss diese Entwicklung auch fortgesetzt werden.
Ausdrücklich wichtig ist uns bei diesem Thema dass nicht nur an die unteren Bevölkerungsschichten gedacht wird. Das Thema sozialer Wohnungsbau ist aufgrund der Mietpreisentwicklungen mittlerweile auch in Teilen der Mittelschicht angekommen und der Bedarf auch hier gegeben. Insbesondere soll so auch der Bildung sozialer Brennpunkte entgegengewirkt werden.
Wo möglich und sinnvoll soll dabei auch eine den Flächenverbrauch schonende, verdichtete Bauweise eingesetzt werden.