
Rathausrunde in der Südwest-Presse vom 20.08.2023
verfasst von Alfons Heberle:
Abgeschafft
wurde derSchutzstatus für den Vorrang der Landwirtschaftsflächen , zu Gunsten für die Errichtung
von Anlagen für erneuerbare Energie. Mindestens 2% der Flächen müssen dazu verwendet werden.
0,2 % davon mit PV-Freiflächenanlagen 1,8% mit Windpropeller.Das wären für die
Verwaltungsgemeinschaft ca. 18-20 ha. Zum Schutz für Hühner und Schafe sind diese PVFreiflächenanlagen
wohl geeignet aber für alle anderen landw. Betriebszweige ohne Aufständerung
unmöglich.Diese sind natürlich einiges teurer und wer weiss wie hoch die Einspeisevergütung ist.
Die öffentliche Hand hat hier mal wieder ihre Hausaufgaben nicht gemacht, weil es gibt genügend
Standorte , zum Beispiel ,Hohenbergareal wo man Parkplätze und Schulhöfe teilweise mit PVdächern
abdecken könnte. Dabei hat man es in der Hand gehabt auch bei Neubauten von
Discountern und Supermärkten in den letzten Jahren darauf zu drängen , die Parkplätze zu
überdachen. Man müsste hier vielleicht die Stadtbildsatzung ändern.Aber wenn wegen einer
Schulhausdachreparatur eine noch funktionierende PV-Anlage abgebaut und verschrottet wird ,die
noch ein paar Jahre Strom erzeugt hätte,dann stimmt was nicht.Wenn die Städte nicht Vorbild sind
kann man es von privat nicht fordern.
Weil die Abstandsregeln von Autobahnen und Strassen abgeschafft werden, können auch an
Lärmschutzwällen und -wänden PV Module angebracht werden. Man sieht es braucht keine extra
Fläche zum Ausbau der Erneuerbaren. Ausserdem sind zu den 2% Pflichtflächen wenn es freiwillig
nicht noch mehr werden, 4% Flächenstilllegung von der EU gefordert.Und wenn die Bundesregierung
30% Bioanbau will brauchts die vorhandene Fläche.
Was auch noch wichtig ist , das sind die Biogasanlagen , von denen einige ihre Einspeisegarantien
verlieren aber noch voll funktionieren. Diese sind schon ans Stromnetz angeschlossen , erzeugen
Strom- Wärme und Gas .Da wäre ein Plan wichtig die Anlagen zuerhalten und weiter zubetreiben.
Auch wenn der Maisanbau bei vielen Menschen tabu ist , so wandelt er zu Lebzeiten CO2 in
Sauerstoff um.Ausserdem gibt es auch andere Pflanzen für die Biogasanlagen.Mais wird eben auch
als Viehfutter verwendet.